
Von außen gesehen, scheint es ruhig geworden zu sein. Keine großen Tour- oder sonstwas Ankündigungen in der Öffentlichkeit, nur wenige Wortmeldungen außerhalb der kaderinternen Kommunikationsplattformen. Der Grund hierfür liegt wohl darin, dass das ruhmreiche ESK, im übertragenen Sinn, erwachsen geworden ist. Man weiß, was man aneinander hat. Radtechnisch gesehen macht ohnehin jeder, was ihm beliebt. Während der Eine verbissen auf selbst erfundene Saisonhöhepunkte hinarbeitet, hofft ein Anderer, dass durch das Rollen auf schmalen Reifen etwas von der Eleganz des Sportgerätes auf ihn übergeht. Wieder andere schaukeln sich still und einsam durch diverse Bewährungsproben, welche das Leben für sie bereit hält und nur ein kleines Fähnlein Zurückgebliebener sucht sein Heil in der Tourenfahrerei, welche das ESK seinerzeit groß gemacht hat. Da man sich beim Rad fahren, wie es das ESK betreibt ohnehin nicht unterhalten kann, trifft man sich lieber bei diversen kulturellen Veranstaltungen und sorgt auf diese Weise dafür, dass die anderen Bezirke des menschlichen Geistes welche sonst nicht oder nur wenig beansprucht werden würden nicht verkümmern. Genug der Vorrede, und zur eigentlichen Geschichte: Weiter lesen »